faux pas existiert seit 1998 unter der Leitung der Schweizer Akkordeonistin Marlène Clément. Als Projekt an der Universität Hildesheim entstanden, ist das Tango-Sextett heute fester Bestandteil der Konzertszene. Beliebt bei Tangokennern und -liebhabern konzertierte faux pas wiederholt im Ausland. Die letzten Konzertreisen führten nach Pavia (Italien), St. Petersburg (Russland), Kairo (Ägypten), Nanjing, Yangzhou, Hefei und Wuhu (China).
Ob als abendfüllendes Konzerterlebnis, bei Tanzveranstaltungen oder als stilvolle Umrahmung für Feste – das junge Ensemble versteht es, den Tango in seinen unterschiedlichen Facetten, Emotionen und Extremen mit Virtuosität und Leidenschaft zu präsentieren.
Mit seinem umfangreichen Repertoire interpretiert faux pas Klassiker des traditionellen Tango Argentino der 1920er bis 40er Jahre und Werke des Tango Nuevo von Rodolfo Mederos, Richard Galliano und Astor Piazzolla. Dieser bildet einen besonderen Schwerpunkt im Programm. Seine avantgardistischen Kompositionen, mit denen Piazzolla in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts den Tango zur Kunstform erhoben hat, erzählen bewegende Geschichten vom menschlichen Leben und seinen Widersprüchen.
Hoffnung und Verzweiflung, Zärtlichkeit und Wut bis hin zu Wahnsinn, Lebensfreude und Melancholie finden Ausdruck im nuancierten und impulsiven Spiel der Musiker und dem Reichtum an Klangfarben.
 

 

 

 
           
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Michael Fanger
Katharina Pfänder
         
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